Matthias Große

deutscher Eisschnelllauffunktionär; Präsident der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) ab 2020

Erfolge/Funktion:

DESG-Präsident (ab 2020)

* 6. Oktober 1967 Altdöbern

Ohne je selbst den Sport wettkampfmäßig ausgeübt zu haben, wurde Matthias Große im Jahr 2020 Präsident der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG), die kurze Zeit später in Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft umbenannt wurde. Große war zunächst als Unterstützer von Claudia Pechstein in ihrem Dopingprozess zum Eisschnelllauf gekommen und agierte später auch als Trainer und Betreuer, bis er zum Funktionär wurde. Während der gesamten Zeit polarisierte der Immobilienunternehmer stark und fiel besonders durch seine harsche Wortwahl gegenüber Kritikern auf. Auch als Präsident der stark kriselnden DESG agierte er oftmals wenig diplomatisch und sah sich u. a. Vorwürfen der schlechten Kommunikation, der Bedrohung sowie der finanziellen Intransparenz ausgesetzt, was 2026 sogar zu einem Abwahlantrag führte.

Laufbahn

Weg in den Sport durch Dopingfall Pechstein

Weg in den Sport durch Dopingfall Pechstein Matthias Große wuchs in der ehemaligen DDR auf, wo er eine militärische Laufbahn einschlagen wollte. Doch nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 und der damit verbundenen Auflösung der Nationalen Volksarmee (NVA) verwarf er diesen Plan. Stattdessen gründete er eine Immobilienfirma und trat als Projektentwickler und Investor in Erscheinung.

Zum Sport kam der Unternehmer, als ...